Nachdem ich bei unserem Lieblings-Italiener super gerne Rosenlimonade trinke (eigentlich trinke ich dort nichts anderes) kam mir vor einiger Zeit der Gedanke selbst Rosensirup herzustellen. So machte ich mich auf die Suche nach Duftrosen. Da diese Sorte Rosen eher schwer zu züchten ist hat sie fast niemand im Garten, und ich am Balkon schon gar nicht. Heute habe ich aber eine Freundin besucht und - tataaaa - sie hat eine Duftrosenstaude mit Blüten. Sie hat mir einen Blütenkopf geschenkt und eigentlich wollte ich die Blüten als Potpourri aufstellen. Doch Zuhause angekommen packte mich die Kochlust und ich stellte mich noch an den Herd um eineinhalb kleine Fläschchen Rosensirup einzukochen - das ging echt einfach und schnell!
Die Blütenblätter abzupfen und in einen Topf geben. Für eine Hand voll Blütenblätter 1/4 l Wasser aufkochen und über die Blütenblätter gießen, das Ganze dann 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann abseihen und den Sud mit 250 g Zucker und 1/4 TL Zitronensäure aufkochen bis der Zucker eingekocht ist. Noch heiß in saubere Flaschen abfüllen und kühl lagern!
Etwas Rosensirup, ein Spritzer Zitronensaft und Soda und - voilà - schon hab ich meine Rosenlimonade!
Sonntag, 22. Juni 2014
Rosensirup
Mittwoch, 18. Juni 2014
Eingelegte Kirschen
Dieses Jahr hab ich zum ersten Mal Kirschen eingelegt - oder wie wir dazu sagen "eingerext".
Zuvor mussten allerdings die Kirschen gepflückt, aussortiert und entkernt werden - da kann man ruhig etwas mehr Zeit einplanen. Die entkernten Kirschen hab ich dann in saubere Gläser gelegt und mit heißem Zuckerwasser übergossen bis das Glas randvoll war. Für das Zuckerwasser hab ich pro Liter Wasser 300 g Zucker mitgekocht. Gläser verschließen und in eine höhere Form stellen. Die Form muss man dann noch ca. 2 cm hoch mit heißem Wasser füllen und in das auf 170º C vorgeheizte Backrohr stellen. Die Gläser bleiben solange im Rohr bis Bläschen aufsteigen, das dauert ca. 30-45 Minuten. Dann schaltet man das Backrohr aus uns lässt die Gläser noch 30 Minuten drinnen. Danach alles rausnehmen und auskühlen lassen. Die ausgekühlten Gläser kühl und dunkel lagern und ca. 1 Jahr lang Kirschen genießen!
Montag, 19. Mai 2014
Hollerblütensirup
Fast jedes Jahr mache ich selbst Hollersaft. Dazu nehme ich 25 große Hollerblüten und gebe sie mit 4 in Scheiben geschnittenen Bio-Zitronen, 10 dag Zitronensäure und 4 Liter Wasser in ein großes Glasgefäß mit Deckel. Das lasse ich dann 24 Stunden ziehen.
Am nächsten Tag die Blüten und Zitronen entfernen, das Hollerwasser durch ein Sieb gießen und im ausgewaschenen Glasgefäß mit 3 kg Zucker vermischen. Deckel schließen und das ganze so lange stehen lassen bis sich der Zucker aufgelöst hat, dabei einmal am Tag umrühren. Danach in saubere Flaschen abfüllen - fertig!
Apfelstrudel mit Sirup
Bei dieser Mehlspeise handelt es sich sozusagen um ein "Last-Minute-Rezept"!
2 Äpfel schälen und grob raspeln, mit braunem Zucker und Zitronensaft vermischen und einige Minuten ziehen lassen. Dann die Apfelraspel ausdrücken und den Saft auffangen. Apfelraspel nochmal mit etwas braunem Zucker, Semmel- oder Biskottenbröseln und ev. Rosinen mischen. Ein Blatt fertigen Strudelteig mit flüssiger Butter bestreichen, mit einem zweiten Strudelteigblatt belegen und mit den Äpfeln füllen, einrollen und nochmal mit Butter bestreichen. Im Backrohr bei 180º C ca. 15 Minuten backen.
In der Zwischenzeit den ausgepressten Apfelsaft mit braunem Zucker aufkochen und einige Minuten bei mittlerer Hitze eindicken lassen.
Den fertigen Strudel in Portionen teilen und jedes Stück am Teller mit dem Apfelsirup beträufeln.
Guten Appetit!
Dienstag, 14. Januar 2014
Erstes Roastbeef
Im Jänner hab ich zum ersten Mal Roastbeef selbst gemacht. Hab mir im Dezember einen digitalen Fleisch-Thermometer gekauft und wollte ihn unbedingt ausprobieren. Hab mir aus einem guten Kochbuch ein Rezept für Roastbeef rausgesucht und ein gutes Stück Beiried genau so zubereitet wie beschrieben. Dank dem Fleisch-Thermometer konnte ich das Fleisch genau bei einer Kerntemperatur von 55º / 56º herausnehmen. Als es abgekühlt war hab ich das Roastbeef mit meinem KaiShun-Messer in dünne Scheiben geschnitten und mit selbst gemachter Sauce Tartare serviert. Es war "razeputz" weg - alles verspeist und von den Gästen sehr gelobt. (Hab leider vergessen ein Foto zu machen. Beim nächsten Mal...)
Pistazien-Kekse
Mangels Zeit gab's im Advent 2013 nur eine einzige selbst gemachte Kekssorte. Machte den Teig für "Pistazienmonde", der war aber etwas zu weich.
Bevor ich (wie im Rezept angegeben) den Teig mit Mehl gebunden habe erinnerte ich mich an das letzte Mal Pistazienmonde-Backen. Der Teig muss ausgerollt und in Mondform ausgestochen werden, klebt dauernd an der Unterlage, ist sehr mühsam. Dann ein Geistesblitz: den Teig weich lassen und einfach aufs Blech aufspritzen!
Das funktionierte perfekt und sparte viel Zeit. Fertig gebacken und abgekühlt hab ich die Kekse kopfüber in Eiweiß-Spritzglasur getunkt und mit gehackten Pistazien bestreut - fertig!